Gelesen über über Flexform auf archdaily.com

Ein Blick auf diese großartige Marke aus Italien lohnt. Wir haben gern mit ihr zu tun.

Interessante Markengeschichte, für uns eine Kultfirma
Interessante Markengeschichte, für uns eine Kultfirma

Im Magazin archdaily.com ist ein schöner Bericht über die Geschichte und die Qualität der italienischen Möbelmarke  Flexform. Auf Sylt haben wir viel mit dieser Qualität zu tun. Wir liefern Einzelstücke und FLEXFORM ist manches Mal Bestandteil eines größeren Entwurfes. Wir lieben diese Qualitäten. Es ist immer wieder eine Freude, damit in Kontakt zu sein und zu erleben, dass unsere Kunden das ebenso empfinden. Zur Geschichte bei der Gelegenheit einmal ausführlicher: FLEXFORM ist ein Familienunternehmen, das heute von der dritten Generation geführt wird. Flexform wird in der Region Brianza, einer Hochburg der Möbelproduktion in Nord Italien gegründet. Hier begann die aussergewöhnliche und einzigartige Geschichte des Designs Made in Italy. Eine Region in der viele kleine Handwerksbetriebe seit 1900 Holz und Metall verarbeiteten und Polsterarbeiten ausführten. Diese Betriebe haben sich im Laufe der Zeit immer stärker mit dem italienischen Design verflochten, da die grossen Architekten und Designer in der direkten Umgebung von Mailand studiert und gelehrt haben. 

Die Entwicklung von FLEXFORM ist eng mit dieser historischen Entwicklung verbunden. Im Jahr 1959 gründen die Gebrüder Galimberti einen Handwerksbetrieb, den Sie Flexform di Galimberti nennen. Sie eröffnen einen Showroom an der Strasse des damaligen Firmensitzes und stellen dort ihre Sofas und Sessel aus, die in den Nachkriegsjahren in den Palazzi Mailands, in Häusern und eleganten Villen in der direkten Umgebung des Comer Sees finden und sind am Innenausbau des Foyers der weltbekannten Scala von Mailand beteiligt. Die Söhne der Gründer bauen die Produktion und die Geschäfte weiter aus und erreichen den Status einer Möbelindustrie, in dessen Zuge die Firmierung sich im Jahre 1967 auf FLEXFORM S.p.A ändert. Die Entwicklung bringt eine Zusammenarbeit mit den damals wichtigsten Designer mit sich: Joe Colombo, Asnago-Vender, Cini Boeri, Rodolfo Bonetto und viele weitere arbeiten mit Flexform. In diesen Jahren schlägt Flexform mit dem jungen Architekten Antonio Citterio eine neue Stilrichtung ein und erfährt in den folgenden Jahrzehnten einen ständigen Wachstum, der ununterbrochen seit nunmehr 40 Jahren anhält. Die 70’er Jahre belegen somit einen Wechsel in der Produktentwicklung und im Entwurf der Produkte. Alte Entwürfe wurden nicht mehr als Grundlage für neue Produkte benutzt, sondern eigenständige und zeitgemässe Entwürfe werden als Grundlage für neue Produkte verwendet.

In der Familienchronik lesen wir: “Die Familie ist eine sehr wertvolle Sache, ein wichtiges Erbe von Ressourcen, Anregungen, Erfahrungen. Die Wurzeln ermöglichen es uns, an die Zukunft zu denken. Ohne dem Bewusstsein unserer Geschichte und Herkunft können keine Visionen geschaffen werden. Es ist wahr, dass nur derjenige weiss wo er hingeht, der weiss wo er herkommt. Es ist uns eine Ehre und eine grosse Aufgabe für alle der dritten Generation, die Arbeit fortzuführen, die uns von der vorausgegangenen Generation anvertraut und überlassen wurde. Wir wollen die von uns liebevoll genannte ‘we attitude’ am Leben erhalten, das heisst, das Bewusstsein, dass ein Team – und somit die Marke – der wahre Spielmacher ist und nicht eine einzelne Person. Es gibt keine Solisten, sondern eine Gruppe von Entscheidungsträgern, die von „uns“ und niemals von dem „ich“ spricht. Die Herausforderung besteht darin dieses “Expeditions Verhalten” – um einen Begriff von Jeff Ashby, dem Space Shuttle Kommandaten zu verwenden, fortzusetzen – das heisst, das grosszügige und uneigennützige Verhalten, dass bei alpinen Expeditionen angewandt wird, in denen das Team über jeglicher Sache steht und diese Einstellung entscheidet letztendlich über den Erfolg der Sache fortzuführen zugunsten der Marke, durch Entscheidungen, die in kollektiven Verhältnissen gefällt werden ist die grösste Herausforderung für unser familiengeführtes Unternehmen.”

"In den 70’er Jahren versteht es die Familie, wie bedeutend es ist, sich gegenüber neuen Märkten zu öffnen und über die Landesgrenzen hinaus den Vertrieb auszubauen. Man stellt sich in Europa auf, wo vor allen Dingen die deutschsprachigen Länder, allen voran Deutschland, ein grosses Interesse für klare Formensprache bei eleganten und bequemen Sofas zeigt. Auch in Übersee wächst das Interesse ständig und Flexform findet seinen Platz in den Ausstellungen der exklusivsten Einrichtungshäuser in Amerika, Asien und Australien, bis zu Beginn des neuen Jahrtausends die Entscheidung fällt, durch exklusive Monobrand Flagshipstores eine stärkere Präsenz auf den internationalen Märkten zu erzielen. Von der Datscha in Russland bis zu den Villen in Santa Monica, von Hotels in den Vereinigten Arabischen Emiraten bis zum Penthouse in Shangai, Flexform besticht durch seine Produkte sowohl die bekannten und wichtigsten Märkte als auch die Märkte der Schwellenländer und die Kollektion wird mittlerweile in beinahe 100 Ländern der Welt vertrieben. Mit 28 Monobrand Stores, die der Stolz der Firma sind, wird eine starke Präsenz in 5 Kontinenten erreicht. In den Flagship Stores wird der einzigartige Stil und der betörende Geschmack des Flexform Einrichtungsstils gelebt und zelebriert"

 
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Kommentare: 1
  • #1

    Johannes Alexus (Dienstag, 09 April 2019 16:15)

    Diese Marke kannte ich noch garnicht. Jetzt verstehe ich, dass ich sie unbewusst an verschiedenen Orten wahrgenommen habe. Auch auf Sylt. In Morsum und in Archsum in wunderschönen Sylter Anwesen. Danke für die Informationen und das “Näherbringen".