Gelesen: "Im Netz gilt #austauschbar"

FAZ Autorin Katharine Pfannkuchen stellt zu recht fest: "Soziale Netzwerke wie Instagram und Pinterest werden oft als Sprungbrett für kleine Unternehmen und als Fundgrube für Inspirationen dargestellt. Doch das Buhlen um Klicks führt gerade im Interieur-Bereich zu einer Eintönigkeit, die erstaunt. Sie schreibt:

"Das erwachsene Kind zieht aus, die WG-Mitbewohnerin geht ins Ausland, die Gehaltserhöhung erlaubt eine Vergrößerung – und plötzlich steht man da, im Türrahmen dieses leeren Zimmers, das neu eingerichtet und dekoriert werden will. Lauert kein lang gehegter Traum von einem ganz der Modelleisenbahn oder der Schuhsammlung gewidmeten Raum, greift man auf der Suche nach Inspiration gerne zu Einrichtungsmagazinen. Doch nicht nur dort wird stilistische Erhellung erhofft: Immer öfter soll auch das Smartphone bei der Ideenfindung helfen.

So gab über die Hälfte der rund 1.300 Befragten bei der „Otto-Wohnstudie 2018“ an, im Internet nach Inspiration in Sachen Möbel und Dekoration zu suchen. Wer je das Stichwort „Einrichtungsideen“ bei Google eingab, kennt die Bilderflut, die sich allein von der Fotoplattform Pinterest über den Bildschirm ergießt. Etwa 200 Millionen Nutzer teilen hier ihre ...”
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Hinweis: Wir selbst listen auf unserer Webseite "Die 18 besten Interieur Blogs". Eine sehr subjektive Auswahl, gewiss. Wir hoffen und wissen, dass das Prädikat “austauschbar” hier nicht gilt.

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