Gelesen: "Very British: Zu Besuch in Nick Giplins Herrenhaus in Bath"

Nick Gilpin hat ein Anwesen bei Bath wohnlich ausgestattet, lesen wir in der AD, 3 Jahre hatte er die Handwerker im Haus. Es hat sich gelohnt.

Wir lesen: " Wer in Bath etwas auf sich hält, wohnt oben auf einem der Hügel vor der Stadt. 1790, als der Architekt John Eveleigh das anmutige, sichelförmig angeordnete Ensemble schuf, zu dem auch das Haus von Nick und Catherine Gilpin gehört, lag es so weit oben, dass es schon fast auf dem Land war. Als die Gilpins das Haus 2013 kauften, hatte es 60 Jahre lang der Universität gehört und war in Zimmer für Studierende aufgeteilt worden. Catherine Gilpin war etwas bang zumute angesichts des fortgeschrittenen Verfalls, doch Ehemann Nick war überzeugt, mit Unterstützung der Interiorde­signerin Nicola Harding und des Architekten Jonathan Rhind aus diesem kalten, nicht eben einladend wirkenden Gewirr an Räumen ein Zuhause für ihre Familie machen zu können. „Unsere Aufgabe bestand darin, die ganzen Zwischenwände und abgehängten Decken herauszureißen, um die großzügigen Räume freizulegen und dem Gebäude seinen ursprünglichen Charakter wiederzugeben“, sagt Harding. Die Fenster im Salon bekamen ihre georgianischen Proportionen zurück und ihre exquisiten Simse, die Wände ihren Stuck. „Die Handwerker waren fast drei Jahre lang im Haus“, erzählt Nick Gilpin. Der Hausherr verbrachte viele Monate damit, Leim und Estrich von der Steintreppe zu kratzen, die zuvor mit Kunststoff überdeckt gewesen war. 

Als das Gröbste restauriert war, machte sich Harding zusammen mit dem Antiquitätenhändler und Designer Christopher Howe an die Einrichtung. Gerade Howes eklektische Mischung aus maß­gefertigten und antiken Möbeln, dazu die verschiedenen Textilien, ermöglicht all die überraschenden Kombinationen, diese eigen­willige Quirligkeit, die das Haus heute ausmacht...”
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